Tanztechnik (c) 2006 Fabian M. Suchanek http://suchanek.name -> Summaries -> Tanztechnik v: 2010-01-20 Dieses ist eine Sammlung von Tanztechniken. Sie basiert auf Uebungen aus dem Tanzsportclub Schwarz-Gold Saarbruecken und dem Cambridge Dancers' Club in Cambridge/UK, auf Uebungen aus dem Tangokombinat Saarbruecken, auf Hinweisen aus dem Salsa-Kurs der Universitaet Saarbruecken und auf Kursen des Stanford Ballroom Dancing Teams. Diese Sammlung beschreibt die Koerper-Bewegungen und -Haltungen fuer die Schritte und Figuren der Tanzschritt-Sammlung (http://suchanek.name -> Summaries -> Tanzen). Die genauen Bewegungen bei den Taenzen sind Interpretationssache. Diese Sammlung macht lediglich Vorschlaege. Durch das Weiterlesen akzeptiert der Leser, dass der Autor keinerlei Verantwortung fuer die Richtigkeit oder Vollstaendigkeit dieser Sammlung uebernimmt. Wenn jemand einen Fehler gefunden hat, so waere der Autor fuer eine Mail an f.m.suchanek@zweb.de dankbar (das 'z' muss aus der E-Mail-Adresse geloescht werden). ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Standard-Taenze ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Standard-Taenze sind: Quickstep, Slowfox, Walzer und Tango (und Foxtrott). Bei den Standardtaenzen kommt es darauf an, dass sich das Paar gemeinsam miteinander bewegt. Haltung: * Koerper * gerade stehen, der Herr lehnt sich weder nach hinten lehnen noch nach vorne, die Dame kann sich leicht nach hinten lehnen * den Brustkorb nach vorne bringen, Schulterblaetter extrem nach hinten unten ziehen * Huefte: * den Guertel-Kreis nach hinten klappen, dadurch wird der Bauch eingezogen und angespannt, ebenso wird der Po eingezogen und angespannt und unter die Huefte gebracht * Kopf: * die Wirbelsaeule lang nach oben strecken * den Kopf stets nach links gedreht halten * das Kinn leicht nach oben nehmen * den Oberkoerper nach links oben strecken, vom Partner weg, aber fuer den Herrn nicht nach hinten * die Dame kann den Hals leicht nach links knicken * Arme und Haende: * die Oberarme bilden eine Linie mit der Schulterlinie, die Ellenbogen ziehen nach aussen * der rechte Unterarm des Herrn und der linke Unterarm der Dame sind waagerecht und im spitzen Winkel zum (eigenen) Oberarm. * der linke Unterarm des Herrn und der rechte Unterarm der Dame sind im rechten Winkel zum (eigenen) Oberarm und zeigen 45 Grad nach oben * die Haende sind in einer Linie mit den Unterarmen, die linke Hand des Herrn knickt in Richtung des kleinen Fingers und in Richtung des Handrueckens * die Finger einer Hand sind beieinander Haltung zueinander: * Herr und Dame stehen voreinander, die Vorderseite einander zugewandt * die Dame steht immer leicht rechts vom Herrn. Ihr Bauchnabel klebt stets an seiner rechten Huefte. Wenn das Paar sich oeffnet, wirkt der Bauchnabel wie ein Scharnier, um den sich die Dame aufklappt. * das Paar steht in der Hueft-Region stets aneinander gepresst, ebenso in der Bauch-Region, soweit moeglich * das Paar hat Kontakt auf der gesamten Front * der Herr fasst mit seiner rechten Hand das linke Schulterblatt der Dame, direkt unter der Schulter * durch leichtes Nach-Hinten-Lehnen gegen seinen rechten Arm presst die Dame ihren Koerper an seinen * die Dame legt ihre linke Hand auf die rechte Schulter des Herrn * die rechte Hand der Dame klinkt sich in die linke Hand des Herrn, beide fassen zu Schritt: * Schritte sehr gross machen * Schritte nicht ploetzlich setzen, sondern bewusst gleichmaessig ueber den gesamten Schlag verteilen // stabilisiert die Drehungen, insbesondere im Walzer * das hintere Bein gerade strecken und sich dadurch abdruecken * werimmer vorwaerts geht, macht die Schritte so gross, dass er Druck gegen den Partner aufbaut. Da meistens einer der Partner vorwaerts geht, forciert so immer einer der beiden die Tuchfuehlung. Schritt mit Ferse: * Fuss erst auf dem Ballen vorschieben, dann die Ferse setzen Schritt nach hinten: * erst auf dem Standbein absenken, freien Fuss lang nach hinten schieben. Dann vom Standbein abdruecken, freien Fuss noch weiter nach hinten schieben. Schritt nach vorne mit rechts: * das Knie auf die Innenseite des Knies des Partners setzen (fuer die Dame: Aussenseite), den Schritt des Partners nach hinten mit dem eigenen Knie schieben, dann den eigenen Fuss links vom Fuss des Partners setzen (fuer die Dame: rechts). // Dadurch kontrolliert der nach vorn gehende Partner waehrend des // gesamten Schrittes die Schrittlaenge und beide machen den // Schritt gleich gross. Schritt nach vorne mit links: Schritt nach vorne mit rechts gespiegelt Schliessen: * die Koerperseite, die dem schliessenden Fuss abgewandt ist, nach oben strecken Oeffnen: * Koerperhaltung bleibt dieselbe, die Dame klappt leicht mit ihrer rechten Seite vom Herrn weg und klebt an seiner rechten Seite * der Herr guckt links an seiner gefassten Hand vorbei * die Dame schaut rechts an ihrer gefassten Hand vorbei * der Herr nimmt den rechten Ellenbogen nicht hinter die Schulterlinie Anfang: * meist macht man einen "Startschritt" bevor man anfaengt, d.h. das Paar macht auf dem Schlag vor der ersten 1 einen Schritt fuer den Herrn vorwaerts. Man benutzt den Fuss der im ersten Schritts des Grundschritts der Standfuss sein wird. // D.h. im Walzer z.B. macht der Herr auf der 3 einen Schritt mit // links nach vorne. ----------------------------------------------------------------------- Walzer ----------------------------------------------------------------------- Tanzstil: Der Walzer wird in grossen, eleganten Bewegungen getanzt. Immer: * Auf der 1: * Becken durch Nach-Hinten-Klappen des Guertelkreises gegen den Partner druecken // hier ist die Gefahr sich voneinander zu loesen besonders // gross * Schritt mit Ferse tanzen * auf leicht gebeugtem Knie landen * fuer den vorwaerts gehenden: freien Fuss schnell nachziehen // sonst steht der Po raus * Ende der 1: * das freie Bein bereits weit nach aussen an die Position fuer die 2 bewegen, ohne den Schritt zu setzen * Auf der 2: * sich in Richtung des freien Beines parabelfoermig von unten nach oben in die 2 hineinschieben * Schritt besonders lang tanzen und sein Ende hinauszoegern * am Ende des Schrittes auf dem Ballen und dem gestreckten Knie sein * Auf der 3: * mit gestreckten Knien auf dem Ballen sein * Ende der 3: * absenken, Knie leicht beugen * Gewicht auf dem Standfuss lassen, stabil stehen, nicht in den naechsten Schritt fallen Kreisel: * beim ersten Schritt nicht zu weit drehen, nur mit Ruecken in Tanzrichtung * den abschliessenden Rueck-Schritt nicht einfach absetzen, sondern weit nach hinten setzen * das Paar streckt sich voneinander weg und keinesfalls aufeinander zu ("weit umeinander tanzen") * der Herr streckt seine linke Koerperseite Herrenflechte: * der Herr wechselt nicht die Spur, sondern bewegt sich in einer Linie, in Tanzrichtung ein wenig zur Mitte, rueckwaerts * der Herr dreht bei seiner Drehung den Oberkoerper nicht komplett nach links, sondern laesst die rechte Schulter soweit wie moeglich vorne, sodass die Dame nicht so weit drehen muss. Damenflechte: * Der Herr macht seinen Schritt nach vorn etwas kleiner und laesst die Dame vor Impetus: * Auf der 2: Hoch auf die Ballen gehen, aber stabil stehen und nicht in den naechsten Schritt fallen ----------------------------------------------------------------------- Quickstep ----------------------------------------------------------------------- Tanzstil: Der Quickstep wird mit lebendiger Bewegung und weit im Raum greifenden Schritten getanzt. Immer: * Schritte bei denen die Dame rueckwaerts geht klein tanzen Schritt nach vorne: * Ferse setzen Wechselschritt: * auf den Ballen tanzen, auf dem letzten Schritt des Wechselschritts absenken Chassee: * Schritt nach dem Chassee nach hinten gross machen. ----------------------------------------------------------------------- Tango ----------------------------------------------------------------------- Tanzstil: Der Tango wird mit zaeh beginnenden, doch zackigen Bewegungen getanzt. Die Bewegung des Oberkoerpers ist dabei gleichmaessig, als ob man auf einer Rolltreppe stuende. Haltung: * abweichend von der oben beschriebenen Haltung fasst der Herr mit seiner rechten Hand auf die Wirbelsaeule der Dame in Nierenhoehe * immer leicht im Knie stehen ("tiefer gelegt"), dadurch druecken sich die Oberschenkel aneinander * nicht hoch und runter gehen, sondern immer auf derselben Hoehe bleiben * der Blick des Herrn nach jeder Figur ist 45 Grad nach links von Blickrichtung zur Wand ("Tangorichtung") Schritt nach vorne: * Ferse setzen * Setzt der Herr mit links einen Schritt nach vorne, so dreht er den Fuss leicht nach aussen und schiebt den Oberschenkel der Dame mit der Innenseite seines Oberschenkels nach hinten. Schritt zur Seite: * Schritt klein machen * die Knie beieinander halten Viererschritt: // Dieser Schritt wird auch gelegentlich "Fuenferschritt" genannt, // was etwas irrefuehrend ist, da keiner der beiden Partner 5 Schritte // am Stueck macht. * Auf der 1: * den Schritt in Tangorichtung tanzen * Auf der 2, 3 und 4: * der Herr geht gegen die Tanzrichtung, wobei seine Schulterlinie unveraendert orthogonal zur Tangorichtung bleibt * die Dame geht aussen am Herrn vorbei * Auf der 4: * der Herr macht nur einen kleinen Schritt gegen die Tanzrichtung * Ende der 4: * der Herr kann den Kopf kurz nach rechts drehen * Auf der 5: * der Herr dreht den Kopf ruckartig nach links, die Huefte und den Oberkoerper ruckartig nach rechts, sodass Hueftlinie und Schulterlinie parallel zur Tanzrichtung sind * die Dame dreht und wird vom Herrn weg V-foermig aufgeklappt * der Herr streckt seine linke Koerperseite * der rechte Ellenbogen des Herrn geht nicht hinter die Schulterlinie * die Knie von Herr und Dame sind ineinander wie Perlen auf einer Schnur * Auf der 6: * der Herr nimmt beim Schritt nach vorn den Ellenbogen unveraendert wie einen Rahmen mit, der Ellenbogen geht nicht nach hinten Brushstep: * auf der 3: * in den Knien stehen * fuer den Herrn: ganz auf dem rechten Fuss stehen, der linke Fuss steht auf der Zeheninnenkante, Druck gegen den linken Fuss aufbauen; fuer die Dame: gespiegelt * auf der 4: * mit grossem, zackigem Schritt vor gehen Promenade: * auf der 5, 6, 7: die Dame bleibt leicht rechts vom Herrn, die Knie von Dame und Herr gehen ineinander // Herr und Dame stehen also nicht aufgeklappt Huefte an Huefte, // sondern sie stehen soweit wie moeglich parallel voreinander // und gehen mit ihren Knieen zwischen die Knie des Partners Oeffnen: * Der Herr dreht zum Oeffnen des Paares die Fuesse auf den Ballen drehend ruckartig nach links und dreht dabei zur Stabilisierung mit dem Oberkoerper ganz leicht nach rechts. // Aehnlich wie beim Twist-Tanzen Beim Oeffnen bewegen sich die Koerper von Herr und Dame kaum. Der Herr fuehrt Oeffnen und Schliessen durch die Bewegung mit den Knien. // Wegen der Verschraenkung der Knie des Herrn mit denen der // Dame genuegt dies. ----------------------------------------------------------------------- Slowfox ----------------------------------------------------------------------- Tanzstil: Der Slowfox wird in grossen fliessenden Bewegungen getanzt. Slow-Schritt: * die Schulterlinie wird zusammen mit dem tanzenden Fuss gedreht und verbleibt in dieser Verdrehung bis zum naechsten Slow-Schritt ("Schulterfuehrung") // Das heisst: Waehrend der Herr einen Slow-Schritt mit rechts nach vorne // macht, wird die rechte Schulter nach hinten gedreht, sie bleibt // sozusagen waehrend dieses Schritts und waehrend des folgenden // Schritts ueber dem rechten Fuss. Die rechte Schulter bleibt hinten, // bis nach 2 Quick-Schritten die linke Schulter von einem Slow-Schritt // nach hinten gezogen wird. // Wenn der Herr einen Slow-Schritt mit rechts nach hinten macht, wird // die rechte Schulter nach vorne gedreht, auch hier bleibt die Schulter // ueber dem rechten Fuss. // Die Schulterlinie bleibt waehrend aller folgenden Quick-Schritte // in dieser Drehung, bis der naechste Slow-Schritt die (linke oder // rechte) Schulter wieder bewegt. Zweiter Quick-Schritt: * waehrend des Schrittes bewegt sich das Paar kaum von der Stelle * stattdessen pendelt der freie Fuss in die Bewegungsrichtung, mit dem Ballen ueber dem Boden schleifend, als ob man eine Muenze ueber das Parkett schliddern lassen wollte. Flechte: * erster Schritt geht tief, alle anderen bleiben so tief, in den Knien aber auf den Ballen, mit grossen schnellen Schritten. * der Herr wechselt nicht die Spur, sondern geht in einer Linie in Tanzrichtung schraeg ein wenig zur Mitte rueckwaerts * der Herr dreht bei seiner Drehung den Oberkoerper so wenig wie moeglich linksherum, laesst die rechte Schulter vorne, sodass die Dame nicht so weit drehen muss. Federschritt: // Herr geht rechts nach vorn, Slow, Quick, Quick * Auf der 1: Ferse setzen * Auf der 2 und 3: Ballen setzen 3-er-Schritt: // Herr geht links nach vorn, Slow, Quick, Quick * Auf der 1: Ferse setzen * Auf der 2: Ferse setzen, dann hoch auf den Ballen heben * Auf der 3: Ballen aufsetzen, dann auf den ganzen Fuss absenken ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Latein-Taenze ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Latein-Taenze sind Rumba, ChaCha, Samba, Jive und Paso Doble. Bei den Latein-Taenzen stehen die Partner fuer sich und es kommt es auf die Praesentation des einzelnen an. Haltung: * Koerper: * gestreckt stehen * den Brustkorb rausnehmen, die Schultern nach hinten nehmen, als ob man von der Lendenwirbelsaeule durch das Brustbein mit einem Pfeil durchbohrt wuerde * leicht nach vorne auf den Partner zu gelehnt stehen * den Bauch einziehen, sodass man seinen eigenen Fuss sehen kann * Arme: * der Herr nimmt tendenziell eher die Ellenbogen nach aussen als die Haende * fuer den Herrn: der linke Oberarm liegt an der linken Flanke an, leicht vom Koerper abgespreizt und der Ellenbogen leicht nach vorne genommen. Der Unterarm zeigt waagerecht orthogonal vom Koerper weg. Fuer die Dame: gespiegelt. * Kopf: * das Kinn immer leicht nach oben strecken, man kann sich vorstellen, man wuerde das Kinn auf den Kopf des Partners legen und dann Druck ausueben, sodass der (eigene) Nacken lang gehebelt wird. Haltung zueinander: * Herr und Dame stehen mit Abstand voreinander, die Vorderseite einander zugewandt * die linke Hand des Herrn fasst die rechte Hand der Dame * Beide stehen leicht nach vorne auf den Partner zu gelehnt, sodass Druck auf die gefassten Haende kommt, allerdings nicht soviel dass man nicht ohne Partner stehen koennte ----------------------------------------------------------------------- Jive ----------------------------------------------------------------------- Tanzstil: Der Jive wird lebending und bouncend getanzt. Immer: * den freien Arm oft nach aussen nehmen * so lange wie moeglich die gefassten Haend halten, nicht fruehzeitig fuehren, sondern (das Publikum) ueberraschen Grundschritt: * Fuesse zeigen immer nach vorn * Fuer den Herrn: * Rueckplatz: * das rechte Knie ist gestreckt, den linken Fuss nach aussen gedreht mit etwas Abstand hinter der rechten Ferse auf dem Ballen aufsetzen, Ballen aufdruecken, die linke Huefte stark nach hinten drehen, aber das Gewicht nicht komplett verlagern, bis kurz vor Ende des Schlags warten, den Oberkoerper vorne lassen * dann gleichzeitig: * Gewicht auf den hinteren Fuss verlagern, * die linke Ferse absenken * das linke Knie strecken * die rechte Ferse heben * das rechte Knie beugen // das Absenken der linken Ferse pumpt die rechte Ferse hoch, // es sind nie beide gleichzeitig auf dem Boden * den Guertelkreis nach hinten klappen * den Bauch einziehen als ob der Bauchnabel samt der Lendenwirbelsaeule von hinten eingesogen wuerde * den rechten Fuss sehr kurz anheben und dann das Gewicht auf den rechten Ballen verlagern Das Rueckplatz bewirkt also eine starke Bewegung der linken Huefte nach hinten, wobei der Oberkoerper ungedreht vorn gehalten wird. * Wechselschritt nach links: * das linke Knie ist waehrend des gesamten Schrittes nach aussen gedreht * das linke Knie hoch anziehen * den linken Fuss mit dem inneren Ballen in einem kleinen Schritt nach links ansetzen, den Fuss quasi auf den Ballen in den Boden stampfen das linke Knie ist gebeugt, die linke Huefte ist unten, das rechte Knie ist gestreckt, Druck gegen den linken Fuss aufbauen, Koerper leicht nach links lehnen, folgenden Schritt hinauszoegern // Die Huefte zeigt immer "in Fahrtrichtung bergab", // der Koerper steht in Form eines Lambdas, // der erste Schritt des Wechselschritts ist klein * ploetzlich mit dem rechten Fuss schliessen, das rechte Knie gestreckt halten // Das nachziehende Bein ist immer gestreckt. // Als Variante kann man das das rechte Knie leicht beugen, // um dem nachfolgenden Schritt mehr Schwung zu verleihen * einen grossen Schritt mit links nach links machen, dabei das linke Knie strecken und das rechte beugen, den Oberkoerper rechts halten, sodass der Unterkoerper waehrend des Wechselschritts unter dem stationaeren Oberkoerper von links nach rechts pendelt * Wechselschritt nach rechts: Wechselschritt nach links gespiegelt * Fuer die Dame: wie fuer den Herrn, nur gespiegelt * waehrend aller Schritte eine leichte Auf- und Abbewegung in den Knien haben ("Bouncen") American Spin: * der Herr haelt der Dame die rechte Handflaeche hin, schiebt sie aber nicht // Schieben macht aber Spass :-) Stop-And-Go: * Der Herr geht bei seiner Wiege ins Knie, Oberkoerper zur Dame hin verdreht; die Dame "springt" in ihr Wiege nach hinten, nimmt den linken Arm nach oben Kick: Das Bein ist angewinkelt, der Fuss ist in Kniehoehe mit nach unten zeigender Fussspitze. * den Fuss an die Stelle auf dem Boden fuehren, die mit gestrecktem Bein und gestrecktem Fuss gerade nicht mehr beruehrt werden kann, dabei den Fuss ausgedreht halten, den Fuss nach unten strecken, das Knie strecken. Die Bewegung schlagartig ausfuehren Huepf-Kick mit rechts: * halber Schlag: auf dem rechten Fuss kurz huepfen, "und" dabei den linken Fuss mit nach unten zeigender Fussspitze auf die Hoehe des rechten Knies anheben // Das Huepfen soll wirklich auf dem Ende des halben Schlags // zuende sein, d.h. es kann nur ganz klein gehuepft werden * halber Schlag: mit links kicken "kick" * halber Schlag: auf dem rechten Fuss kurz huepfen, "und" dabei den linken Fuss wieder an das rechte Knie nehmen * halber Schlag: den linken Fuss auf den Boden setzen "drauf" und das Gewicht auf den linken Fuss verlagern // Wenn man (zu Uebungszwecken) den Kick auf den Boden tanzt, // so muss diese Folge 4 klar voneinander getrennte Schritt- // geraeusche erzeugen: Landen, Kicken, Landen, Fussabsetzen // Da das Landen jeweils in der 2. Haelfte des halben Schlages // geschieht, ergibt sich der Rhythmus "Padamm, padamm". Der Huepf-Kick kann anstelle des Wechselschritts im Grundschritt verwendet werden. Huepf-Kick mit links: Huepf-Kick mit rechts gespiegelt ----------------------------------------------------------------------- ChaCha und Rumba ----------------------------------------------------------------------- Hier werden die Techniken behandelt, die ChaCha und Rumba gemeinsam haben. Die unterschiedlichen Techniken werden weiter unten aufgefuehrt. Immer: * das Standbein ist stets gestreckt * ist das freie Bein krumm, so zeigt diese Hueftseite nach unten, die Huefte wird stark zum Standbein hin eingeknickt * ist das freie Bein gestreckt nach hinten, links oder rechts, so zeigt diese Hueftseite nach oben * die Fuesse sind stets nach aussen gedreht * die Ballen sind stets auf dem Boden // sie schleifen mit der Balleninnenseite ueber den Boden * auf der 1 kurz gestreckt verharren ("frozen position") // Die 1 ist der wichtigste Schlag, sie soll besonders hervorgehoben // werden * zeigt die Hand nach aussen, so wird der Ellenbogen nie hinter die Schulterlinie genommen * zeigt die Hand nach aussen, so liegt die Armlinie nie unterhalb der Schulterlinie * Drehungen finden ausschliesslich auf "und" statt Beispiel New Yorker: Auf der "Eins" zeigt der Koerper noch komplett zum Partner. Auf "und" wird nach aussen gedreht. Auf "Zwei" geht der Schritt nach vorne. Auf "Drei" geht der Schritt zurueck. Auf "und" wird zurueck zum Partner gedreht. Schritt nach vorne: * das Knie nach vorne nehmen, dabei den Fuss auf dem Ballen nachschleifen * kurz vor der Gewichtsverlagerung das Bein strecken Arm rausnehmen: Dieser Vorgang wird langsam gleichmaessig ueber die gesamte Zeit verteilt ausgefuehrt. * Waehrend des gesamten Vorgangs: * Die Dame knickt die Handflaeche leicht aus der Linie mit dem Unterarm ab in Richtung der Handflaeche. Der Herr laesst die Hand in der Linie mit dem Unterarm. * Finger weit gespreizt, Daumen in der Ebene orthogonal zur Handflaeche und durch den Zeigefinger, Mittelfinger gestreckt in Richtung Handflaeche absenken ODER: (Cambridge-Variante) Hand in einer Flaeche strecken, Finger zusammen und ganz leicht abgeknickt, Daumen abgespreizt, Zeigefinger angehoben, * Anfangsposition: * Hand auf Huefthoehe mit der Handinnenflaeche nach oben halten * Ellenbogen nach hinten halten ODER: (ebene Variante) den Arm in einer Ebene mit dem Oberkoerper halten * die Handruecken in einer Linie mit dem Unterarm halten * erster Teil: * den Ellenbogen nach oben und hinten und aussen ziehen (ebene Variante: Ellenborgen nach aussen ziehen) * den Oberkoerper breit machen * der Winkel zum Unterarm bleibt spitz * zweiter Teil: * den Oberarm in die Waagerechte heben * gleichzeitig den Unterarm ausklappen bis zum Anschlag, dabei die Hand mit der Handflaeche nach oben einklappen und erst gegen Ende die Hand langsam ausklappen bis der Handruecken in einer Linie mit dem Unterarm ist (Cambridge: bis der Zeigefinger parallel zur Linie des Unterarms ist) * gleichzeitig den gesamten Arm in die Ebene des Oberkoerpers drehen * gleichzeitig den Handruecken nach innen bis in die Senkrechte drehen * am Ende dieser Bewegung zeigt der Arm gestreckt in einer Linie mit den Schultern vom Koerper weg Arm reinnehmen: Anzuwenden direkt nach dem Rausnehmen des Arms mit derselben Handhaltung und genauso ueber die Zeit verteilt. * erster Teil: * den Arm weiter nach vorne bewegen * gleichzeitig den Unterarm 45 Grad von der Oberarmlinie abwinkeln * gleichzeitig Unterarm leicht aus der waagerechten Ebene absenken * Bewegung fortfuehren bis die Hand vor dem Koerper auf Bauchhoehe ist * zweiter Teil: * Ellenbogen nach unten nehmen, sodass der gesamte Arm in der senkrechten Ebene liegt, dabei die Handflaeche nach oben drehen * dann den Ellenbogen nach hinten ziehen, bis die Hand an der Huefte ist Arm-Bewegung, Stanford-Variante: Folgende Bewegung gilt fuer beide Arme. Pro 4-1-2-3 wird immer nur ein Arm bewegt, der andere ruht an der Huefte. Als Faustregel wird derjenige Arm bewegt, dessen Fuss auf der 4-1 den Schritt macht. * "Vier" die Hand an die Schulter fuehren, Handflaeche zum Koerper, Ellenbogen nach unten * "Eins" den Ellenbogen waagerecht nach aussen nehmen, die Hand bleibt an der Schulter * "Und" den Unterarm ruckartig in die Verlaengerung des Oberarms schleudern * "Zwei" und "Drei" der Arm bleibt gestreckt, die Handflaeche wird nach hinten gedreht sodass der Daumen nach unten zeigt * "Vier" und "Eins" (simultan waehrend der andere Arm seine Bewegung beginnt) der Unterarm wird auf den Koerper zu geknickt, der Ellenbogen wieder nach unten genommen, die Hand wird an die Huefte genommen, die Handflaeche zeigt nach oben. Durch Nach-Hnten-Ziehen des Ellenbogens kann eine Streckung des Koerpers erreicht werden. New Yorker: * Haltung bei der Oeffnung: * die Koerper sind nach aussen voneinander weg gedreht, die Schulterlinien stehen im V voneinander weg, die Hueftlinien sind parallel, beide nach aussen gedreht * beide blicken in Richtung der Oeffnung * die gefassten Haende sind auf Huefthoehe * in unterschiedlichen Auspraegungen: der freie Arm wird so nach oben gehoben, und von der oeffnenden Seite weg gestreckt nach hinten, sodass er von der oeffnenden Seite aus gesehen hinter dem (eigenen) Kopf verschwindet * der freie Arm bleibt stets in Linie mit den Schultern * die (eigenen) Knie sind beieinander * Schritt nach hinten: * oeffnungsferne Huefte nach unten einknicken, dabei den Arm nach hinten oben gestreckt lassen, den Schritt zurueck auf das gestreckte Bein ansetzen // und nicht "unten durch" machen Alemana: * die Dame macht den ChaCha bzw. den langen Schritt vor der Drehung. Auf dem letzten "und" gibt der Herr der Dame einen Drehimpuls und laesst sie (vom Herrn aus gesehen) nach links hinten blicken * die Dame macht einen Schritt nach vorn, an die linke Seite des Herrn, auf dem "und" gibt der Herr einen Drehimpus und dreht sie um 180 Grad rechtsherum drehen, sodass sie (vom Herrn aus) nach rechts vorne blickt * die Dame macht einen Schritt nach vorne, auf dem "und" gibt der Herr einen Drehimpuls, sodass die Dame den Herrn anschaut // Der Herr gibt der Dame also 3 Impulse, jeweils auf "und". Wiege nach hinten: * Vorher: das Standbein ist gestreckt, das freie Bein krumm, dementsprechend ist die Huefte stark in Richtung des Standbeins eingeknickt * Schritt nach hinten: die Huefte des freien Beins nach hinten drehen, den Fuss auf das gerade Bein aufsetzen, das nun frei werdende Bein bleibt gestreckt * auf dem "und": die Huefte kurz noch weiter in dieselbe Richtung drehen, nach hinten einknicken * Gewicht nach vorne verlagern: Gewicht auf das vordere gestreckte Bein verlagern, sich mit den Ballen vom hinteren Fuss abdruecken, die standfussferne Huefte ist oben hinten, * auf dem "und": die Huefte des freien Fusses absenken und nach vorne drehen Wiege nach vorne: * Vorher: das Standbein ist gestreckt, das freie Bein krumm, dementsprechend ist die Huefte stark in Richtung des Standbeins eingeknickt * Schritt nach vorn: die Huefte des am Anfang freien Beins nach vorne drehen, den Fuss auf das gerade Bein aufsetzen, die Knie beieinander halten, sich mit gestrecktem hinteren Bein von den Ballen abdruecken, die nun standfussferne Huefte nach oben nehmen * auf dem "und": das freie Bein einknicken, die standfussferne Huefte absenken und nach vorne drehen * Gewicht nach hinten verlagern: das Gewicht auf das hintere gestreckte Bein verlagern, das nun freie Bein bleibt gestreckt die standfussferne Huefte ist oben und vorne * auf dem "und": die Huefte des freien Fusses absenken und vorne lassen Drehung linksherum: * vorher: die linke Schulter vorne halten * waehrenddessen: die Huefte drehen, jedoch die Schulterlinie sowenig wie moeglich drehen, die linke Schulter bleibt auch in der neuen Blickrichtung vorne Drehung rechtsherum: Drehung linksherum gespiegelt Anfangsposition: Haltung: * der Herr steht auf dem linken Fuss, die Dame auf dem rechten * der Herr hat sein Bein nach hinten gestreckt (dementsprechend ist seine rechte Huefte oben und hinten) * die Dame hat das linke Bein nach vorne gestreckt * der Herrn hat den rechten Arm nach aussen gestreckt Auf der 4: * der Herr knickt das rechte Bein, nimmt den rechten Fuss neben den linken, senkt die rechte Huefte und dreht sie in die Koerperebene * der Koerper des Herrn senkt dadurch leicht ab, seine linke Hand senkt leicht ab * die Dame nimmt den linken Fuss neben den rechten * der Herrn nimmt den rechten Arm rein und nimmt ihn dann spaeter auf der 2 nach aussen // Auf der 2 geht das rechte Bein relativ zum Koerper nach // hinten und der Arm folgt dieser Bewegung Schritt nach hinten: * erst mit dem Bein gestreckt nach hinten ausgreifen, dann das Gewicht verschieben ....................................................................... ChaCha ....................................................................... Tanzstil: Der ChaCha wird mit schnellen abgehackten Bewegungen getanzt, mit jeweils einer kurzen Pause dazwischen. Hueftbewegung: Im ChaCha fallen bei einem Schritt nach vorne aufgrund der Schnelligkeit die Hueftbewegung und der Schritt zusammen -- im Gegensatz zur Rumba, wo sich Schritt und Hueftbewegung abwechseln. Knie: Das belastete Bein wird bei jedem Schritt kurz nach dem Aufsetzen gestreckt. Ein Grossteil der Bein- und Hueftbewegung kommt daher, dass man die Knie beim Aufsetzen zackig streckt, als wuerde man mit der Kniekehle einen Ball wegschlagen. Check nach vorne: * nicht zu kleinen Schritt nach vorne machen, aber Gewicht nicht ganz auf den vorderen Fuss verlagern Lockstep nach vorn mit links: * halber Schlag: Schritt mit links nach vorn. Danach ist das Gewicht auf dem linken Fuss, das rechte Bein ist nach hinten gestreckt, dadurch ist die rechte Huefte oben, die Hueftlinie stark rechtsherum verdreht, beide Beine sind gestreckt * halber Schlag: Das rechte Bein kruemmen, die Huefte nach links vorne einrasten lassen, den Po anspannen, den Bauch zusammenziehen (?), den rechten Fuss weit hinter den linken kreuzen, von vorne sollen beide Fuesse sichtbar sein, die Knie eng beieinander halten ("Lock") * ganzer Schlag: Das rechte Bein strecken, dabei die rechte Huefte nach oben schieben und mit links einen Schritt nach vorn machen, dabei geht das Knie zuerst vor und zieht den Fuss nach, man landet auf dem gestreckten Bein Lockstep nach vorn mit rechts: Lockstep nach vorn mit links gespiegelt Wechselschritt nach rechts: * rechten Fuss nach rechts auf der Balleninnenlinie aufsetzen, Gewicht drauf verlagern, rechtes Knie ist krumm, linkes gestreckt * rechtes Bein strecken, linkes Bein mit krummem Knie nach links herannehmen, Huefte ist nach rechts verdreht * linkes Bein strecken, rechtes kruemmen, Huefte nach links verdrehen Grundschritt: * die Wiege nach vorn ist nur ein Check: Man geht schnell in den Schritt, haelt ihn lange und laesst den freien Fuss lange an der Stelle * das erste Cha wird ganz klein getanzt, mit deutlich aufgesetztem Fuss * das zweites Cha wird gross und betont getanzt (es ist auf der 1), man streckt sich im ganzen Koerper und haelt die "frozen position" Lockstep rueckwaerts: * das Gewicht stets vorne lassen, den vorderen Fuss nur ganz kurz zum Nachhintengehen anheben Schritt nach hinten: * den Schritt hinauszoegern, dann den Fuss ruckartig sofort an seinen Platz setzen und die Huefte dabei weit mit nach hinten nehmen Kehrtwende mit links: // nach Lockstep mit rechts nach vorne, links ist frei * leicht auf dem rechten Fuss huepfen, dabei den linken Fuss vor den rechten nehmen, tief in den Knien landen, das Gewicht auf dem linken Fuss, die Kniekehlen aneinander gepresst, die Fuesse nach aussen gedreht, rechter Arm vor dem Bauch nach links zeigend, linker Arm hinten, Oberkoerper nach links verdreht, rechte Schulter tief * Fuesse an der Stelle lassen, sich um 180 Grad nach rechts drehen, dabei aufrichten und aus dem Knie kommen, den Oberkoerper breit machen, die Arme auf Huefthoehe mit den Handflaechen nach oben nach aussen nehmen Kehrtwende mit rechts: Kehrtwende mit links gespiegelt ....................................................................... Rumba ....................................................................... Tanzstil: Die Rumba wird mit weichen Bewegungen getanzt. Immer: * Auf den Schlaegen ist der Koerper gestreckt und oben, auf dem "und" wird die Huefte abgesenkt und der Koerper geht dadurch leicht nach unten. Es ergibt sich eine leichte Hoch-Runter-Bewegung des Oberkoerpers. * die Hueftbewegung auf dem "und" soll ausgekostet werden, daher werden die Schritte so lange wie moeglich hinaus gezoegert und dann zuegig gesetzt Wiege nach rechts: // Fuer Cucaracha // Grundidee: die Schulterlinie geht in der Rechts-Links-Bewegung // der Huefte voraus, keine explizite Drehung der Huefte um die // senkrechte Achse * den rechten Fuss an die Zielposition bringen * beide Beine stets durchgestreckt lassen * Schulterlinie auf gleicher Hoehe bleibend nach rechts verschieben, weit ueber die Koerpermitte hinaus, Gewicht geht auf rechten Fuss, den rechten Arm rausnehmen * linken Fuss strecken sodass nur die Balleninnenkante den Boden beruehrt, dabei weiter mit der Schulterlinie nach rechts gehen, die Huefte ist links vom Koerper und die linke Huefte ist oben * die Huefte nach rechts einrasten lassen, dabei die Schulterlinie auf gleicher Hoehe bleibend nach links verschieben, * gespiegelt wiederholen, dabei rechten Arm reinnehmen und den linken in die Anfangsposition fuers Rausnehmen bringen Wiege nach links: Wiege nach rechts gespiegelt Schritt nach vorne: * den Ballen des freien Fusses auf dem Boden lassen * die Ferse des freien Fusses moeglichst hoch abheben * sich auf den freien Fuss schieben Schritt nach hinten: * die Huefte des freien Fusses weit nach hinten rausschieben Spotturn rechtsherum: * auf der 2: um 90 Grad nach rechts gedreht Schritt nach vorn machen * auf dem "und": die Huefte und den Kopf um 180 Grad rechtsherum drehen, den Oberkoerper kaum drehen, die Schulterlinien von Dame und Herr formen ein 'V', sind fast parallel, die rechte Huefte absenken * auf der 3: den vorderen Fuss vorschieben und Gewicht nach vorne verlagern * auf dem "und": um 90 Grad nach rechts drehen * auf der 4: einen Schritt nach links machen Fan: * auf der 2 und 3 waehrend die Dame in den Fan geht: der Herr laesst seine linke Hand nah an ihrem Bauch. * auf der folgenden "und": die Dame dreht um 180 Grad, der Herr gibt lediglich den Impuls dazu und bewegt seine linke Hand kaum von der Stelle ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Samba ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Wischer: * "Ramm" / "Eins" Mit dem freien Fuss zur Seite ausgreifen, sich platt auf denselben stellen, Stand-Bein krumm, freies Bein gerade, freie Huefte stark nach hinten gedreht * "und" Beide Beine strecken, auf die Zehenspitzen gehen * "Pa-" (Viertelschlag vor der folgenden Zwei) Freien Fuss nachziehen, hinter den Standfuss kreuzen * "-damm" / "Zwei" in die Knie gehen (s.u.), die Huerfte des Standbeins bleibt vorne * "und" Beine strecken, auf die Zehenspitzen anheben, Standhuefte ruckartig nach hinten drehen, damit den freien Fuss auf die Zehenspitzen zur Seite schleudern * usw. von vorn Immer: Die Samba hat 2 Rhythmen: * den regelmaessige Rhythmus (eins und zwei und drei und vier), in dem man in die Knie geht * den charakteristische Samba-Rhythmus (rammmmm-padam), in dem man die Schritte setzt Diese Rhythmen laufen wie folgt gegeneinander: Regelmaessiger Rhythmus mit Knie-Bewegung: eins und zwei und drei und vier runter hoch runter hoch runter hoch runter Samba-Rhythmus mit Schritten: rammm padam rammm padam Schritt (Pause) Padam Schritt (Pause) Padam // Der "Padam"-Schritt beginnt also erst, nachdem man schon wieder // aus Knien angehoben hat. Man verharrt also waehrend des "eins // und" in derselben Schritt-Haltung. Zum Beispiel laesst man den // freien Fuss beim Wischer waehrend des "eins und" an derselben // koerperferne Stelle. // Der Rhythmus ist also // Hoch Schritt Hoch Padamm Kniebewegung: * man geht mit beiden Beinen gleichzeitig ins Knie und dreht dabei den Guertelkreis soweit wie moeglich um die recht-links-Achse hinten nach unten drehen, der Bauch wird zusammengezogen und angespannt, der Po ebenfalls angespannt, dadurch kommt das Becken unter den Bauchnabel zu liegen. * Die Bewegung sollte eher als ein Nach-Vorne-Bewegen der Knie gedacht werden als ein Absenken ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Paso Doble ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Haltung zueinander: Die Haltung zueinander ist wie im Standard, nur steht das Paar auf Abstand. Die Koerper-Haltung der einzelnen Partner ist wie im Latein. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Andere Taenze ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die folgenden Taenze fallen nicht unter die Turniertaenze und sind daher weder den Standardtaenzen noch den Lateintaenzen zugeordnet. ----------------------------------------------------------------------- Discofox ----------------------------------------------------------------------- Im Discofox wird ueblichweise weniger Wert auf eine bestimmte Haltung gelegt. Haltung zueinander: * Herr und Dame stehen voreinander, die Vorderseiten einander zugewandt * das Paar steht auf Abstand * der Herr fasst mit seiner rechten Hand das linke Schulterblatt der Dame * die Dame legt ihre linke Hand auf die rechte Schulter des Herrn * die linke Hand des Herrn fasst die rechte Hand der Dame mit lockerem Arm in Huefthoehe. Dabei ist die Hand der Dame nach unten geoeffnet, der Herr umfasst mit oben liegendem Daumen die Finger der Dame ohne ihren Daumen ----------------------------------------------------------------------- Tango Argentino ----------------------------------------------------------------------- Haltung: * man steht stark nach vorne gebeugt, laesst aber dabei den Koerper in einer Linie (nicht den Po rausstrecken) * die linke Hand des Herrn ist in einer Linie mit seinen Schultern, die Handflaeche in einer Ebene mit dem Unterarm, leicht nach links abgeknickt * die Ellenbogen zeigen nach unten Haltung zueinander: * das Dekolletee der Dame ist auf seine Brust gelehnt * die Hueften sind auseinander, man steht im Dreieck aufeinander zu gelehnt * der Kopf ist links vom Kopf des Partners, Wange an Wange * die Dame legt ihren linken Arm um den Hals des Herrn * der rechte Arm des Herrn umfasst die Dame ganz * die Dame klinkt ihre linke Hand in die rechte Hand des Herrn, beide fassen zu Fuehrung: * die Fuehrung geschieht nicht durch die Arme, sondern durch leichte Bewegungen des Oberkoerpers des Herrn Anfang: * der Herr zieht die Dame auf ihren rechten Fuss, wenn er mit rechts anfangen will und auf links, wenn er mit links anfangen will. Schritt nach vorne: * immer mit dem Knie zuerst nach vorne gehen, dann den Fuss auf dem Ballen nachziehen * den Ballen immer auf dem Boden lassen * die Standfuss-Schulter geht mit nach vorne (wie beim Gehen auf der Strasse und wie ein Fussballspieler, der den Ball wegkicken will) * die Koerper durchlaufen bei jedem Schritt einen leichten U-Bogen nach unten ----------------------------------------------------------------------- Salsa ----------------------------------------------------------------------- Haltung zueinander: * man steht locker auseinander * alle Haende sind in Bauchnabel-Hoehe gefasst Schritt: * wie in den Latein-Taenzen zieht der freie Fuss bei jedem Schritt die jeweilige Huefte nach unten * die Huefte dreht sich nur um die Bauchnabel-Achse, nicht um die vertikale Achse ----------------------------------------------------------------------- Merengue ----------------------------------------------------------------------- Haltung zueinander: * man steht eng zusammen, die Vorderseiten einander zugewandt * der Herr fasst mit der rechten Hand ihr linkes Schulterblatt, sie legt ihm ihre linke Hand auf seine rechte Schulter * der rechte Ellenbogen des Herrn und der linke der Dame zeigen nach unten * seine linke Hand fasst ihre rechte locker an seinem linken Oberschenkel * die Fuesse sind schulterbreit auseinander und leicht nach aussen gedreht Schritt: * freien Fuss etwas anheben * mit gebeugtem Knie flach aufsetzen * das Knie durchstrecken, dadurch die standfussferne Huefte nach unten haengen lassen Die Beine von Herr und Dame stehen ineinander mit seinem linken Bein links aussen. Die Dame hat den rechten Fuss frei wenn der Herr den linken Fuss frei hat. Dadurch bewegen sich bei jedem Schritt das rechte Knie des Herrn und das linke Knie der Dame paarweise vor und zurueck. ----------------------------------------------------------------------- Bachata ----------------------------------------------------------------------- Haltung zueinander: * man steht eng zusammen, die Vorderseiten einander zugewandt * der Herr umarmt sie mit seinem rechten Arm * die Dame legt dem Herrn den linken Arm um den Nacken * der rechte Ellenbogen des Herrn und der linke der Dame zeigen nach unten * seine linke Hand fasst ihre rechte locker an seinem linken Oberschenkel Alternativ: * man steht eng zusammen, die Vorderseiten einander zugewandt, leicht nach links (vom Herrn) geoeffnet * sie umfasst mit ihren Oberschenkeln seinen rechten Oberschenkel * der Herr umarmt sie mit seinem rechten Arm * die Dame legt dem Herrn den linken Arm um den Nacken * ihre rechte Hand und seine linke Hand sind locker in der Gegend des jeweils eigenen Oberschenkels Alternativ: * der Herr legt seine rechte Hand auf ihr linkes Schulterblatt * die Dame legt dem Herrn die linke Hand auf die rechte Schulter * die bislang freien Haende werden links von seinem Koerper in der Mitte des Paares auf Gesichtshoehe locker gefasst Seitschritt: hier exemplarisch nach links * linkes Bein im Knie und auf dem Ballen nach links vom Koerper entfernt ansetzen, Gewicht drauf verlagern, linke Huefte "in Fahrtrichtung" nach unten ziehen, der Oberkoerper wird nach links gezogen, die Schultern bleiben waagerecht. * linken Fuss ganz aufstellen, linkes Knie strecken, rechten Fuss heranziehen und auf dem Ballen aufsetzen, Huefte "in Fahrtrichtung durchschwingen lassen" und nach links bewegen, den Oberkoerper nach rechts ziehen, die Schultern bleiben waagerecht. Tipp: * den freien Fuss Koerper-fern stehen lassen * den Po diagonal vom freien Fuss wegstrecken (1/2 Schlag) * mit der Huefte diagonal in Richtung des freien Fusses "kicken", also Huefte in Richtung des freien Fusses schieben (1/2 Schlag) * jede dieser Bewegungen nimmt 1/2 Schlag, der Rhythmus ist "sit, kick"